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Italerie 0380 Opel Maultier mit Flak 2cm
Unter dem Eindruck der harten klimatischen Bedingungen in Rußland und den daraus resultierenden Problemen für die deutsche Nachschubtruppen wurden Überlegungen angestellt, die LKW der Nachschubtruppen geländegängig zu machen. Als Versuchsfahrzeug war von der Waffen-SS ein Carden-Lloyd-Fahrgestell unter einen normalen 3-t-Lastkraftwagen montiert worden. Die Montage dieses einfachen Kettenlaufwerkes an Stelle der Hinterachse hatte sich bewährt und die Fahrzeuge wurden als »Maultier« (Sd.Kfz. 3) bei der Wehrmacht eingeführt. Umgebaut wurden die Fahrzeuge bei der Firma Opel (der Typ 3,6-36 S mit Vergasermotor), bei der Klöckner-Humboldt-Deutz-AG (der Typ 3000 S mit Dieselmotor) und bei Ford (der Typ G 398 TS/V 3000 S). 1942 wurden insgesamt 635 Fahrzeuge hergestellt, 1943 waren es 13.000 und 1944 nur noch 7.310. Auch die französische Automobilindustrie hatte sich an der Produktion zu beteiligen, so z.B. das Fordwerk in Asnieres. Einige Fahrzeuge des Typs »Maultier« wurden mit der 2-cm-Flak 38 ausgestattet und zum Truppenluftschutz verwendet. 300 Fahrzeuge wurden mit einem leichten Panzeraufbau versehen und erhielten den 15-cm-Nebelwerfer-Zehnling 41. Der Rohrsatz auf dem Panzerwerfer war um 360° schwenkbar. Ohne Werfer-Aufbau wurden etwa 90 Fahrzeuge als Munitionsträger für die Werfer verwendet. Eine 4,5-t-Version des »Maultiers« wurde von Daimler-Benz entwickelt, welches unter seinen 4,5 t S-LKW das Fahrgestell eines Panzers II befestigte. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge betrug 20 - 25 km/h. Die ersten 40 Fahrzeuge wurden im August 1943 ausgeliefert, insgesamt wurden 1.480 Stück produziert.
Italerie 0380 Opel Maultier mit Flak 2cm Italerie 0380 Opel Maultier mit Flak 2cm Italerie 0380 Opel Maultier mit Flak 2cm