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Tamiya 35035 3,7cm Panzerabwehrkanone (Pak 35/36)
Die Waffe wurde bei der Reichswehr unter der Bezeichnung 3,7-cm-Pak 35/36 eingeführt. Verschossen werden konnte außerdem die 0,37 kg schwere Panzergranate (Pz.Gr.) 40 mit Wolframkern und die Sprenggranate 40. Später gab es noch die Röchling-Granate 42 mit 140 g Sprengstoff. Da die Wirkung der alten Granaten bei diesem Kaliber nicht mehr ausreichte, erhielt die Truppe ab Februar 1942 die Stielgranate 41, ein durch ein Leitwerk stabilisiertes Überkaliber-Geschoß. Diese Geschosse waren 738 mm lang und hatten einen Durchmesser von 159 mm. Sie trugen eine Hohlladung mit 2,3 kg Sprengstoff. Die Granate wurde auf das Rohr aufgesteckt und konnte 180 mm Panzerungen durchschlagen. Dabei mußte das gegnerische Fahrzeug aber wegen der geringen v0 von nur 110 m/Sek. auf 200 m an das Geschütz herankommen. Bei Kriegsbeginn besaß die Truppe 11.200 dieser Pak, im Westfeldzug blieb aber diese Waffe bei zahlreichen Zielen ohne Wirkung. Von der wirkungsvollen Panzergranate 40 sind die ersten 59.700 Stück erst im Juli 1940 geliefert worden. Obwohl dieser Bestand bis zum 1. Juli 1941 auf 982.300 angestiegen war, wurde auch diese Waffen-/Munition-Kombination mit Beginn des Ostfeldzuges bei der Truppe zum »Heeresanklopfgerät« degradiert. Die Produktion wurde im März 1942 eingestellt.
Tamiya 35035 3,7cm Panzerabwehrkanone (Pak 35/36) Tamiya 35035 3,7cm Panzerabwehrkanone (Pak 35/36) Tamiya 35035 3,7cm Panzerabwehrkanone (Pak 35/36)